UX/UI Design

FITSYNC

Konzept für eine personalisierte Fitness-App mit Fokus auf motivierende Workouts und Fortschritts-Tracking. Ziel: Bewegung zur Gewohnheit machen durch intuitive Bedienung und gamifizierte Elemente.

Year :

2025

Client :

Neue Fische & Spiced Academy Bootcamp

Project Duration :

3 Wochen

Herausforderung :

Viele Fitness-Apps sammeln eine große Menge an Daten, schaffen es aber nicht, diese verständlich und motivierend aufzubereiten. Statt Orientierung zu geben, wirken Zahlen, Diagramme und Statistiken oft abstrakt, überfordernd oder entmutigend.

Nutzer:innen wissen zwar, was sie getan haben, aber nicht, was das für sie bedeutet.

Die Herausforderung bestand darin, Daten so zu gestalten, dass sie unterstützen, einordnen und motivieren, statt Frust oder Druck zu erzeugen.

Ziel & Lösung :

Ziel des Projekts war es, Fitnessdaten in eine Form zu übersetzen, die leicht verständlich ist und sich gut anfühlt.

Die App sollte dabei helfen, Fortschritte wahrzunehmen und ein Gefühl für den eigenen Körper und den eigenen Rhythmus zu entwickeln.

Im Mittelpunkt stand nicht die Menge an Daten, sondern deren Bedeutung für den Alltag der Nutzer:innen.

Die Lösung ist ein Konzept für eine Fitness-Tracking-App, die Daten reduziert, einordnet und visuell klar aufbereitet. Statt komplexer Auswertungen stehen verständliche Visualisierungen und kleine, nachvollziehbare Impulse im Vordergrund.

So werden Daten zu einer Orientierungshilfe, die motiviert und begleitet, ohne zu überfordern oder zu bewerten.

Research :

Wir wollten besser verstehen, warum viele Fitness-Apps trotz zahlreicher Funktionen und gesammelter Daten langfristig nicht motivierend wirken. In Interviews und einer ergänzenden Umfrage zeigte sich schnell, dass Daten grundsätzlich als sinnvoll wahrgenommen werden, ihre Aufbereitung jedoch häufig überfordert oder frustriert.

Viele Nutzer:innen beschrieben, dass sie zwar Schritte, Trainingszeiten oder Aktivitätswerte sehen, aber Schwierigkeiten haben, diese für sich einzuordnen.

Statt Orientierung zu geben, bleiben Zahlen oft abstrakt oder vermitteln das Gefühl, nicht genug zu leisten, besonders an Tagen, an denen Bewegung nicht im Fokus steht.

Deutlich wurde außerdem der Wunsch nach klareren, reduzierten Darstellungen, die Fortschritt verständlich machen und sich an den individuellen Alltag anpassen.

Diese Erkenntnisse führten zu einem Perspektivwechsel: Weg von immer mehr Daten, hin zu einer verständlichen, unterstützenden Darstellung, die Motivation fördert statt Druck aufzubauen.

How Might We? :

Auf Basis der Research-Erkenntnisse haben wir die zentralen Probleme bewusst in eine offene Fragestellung übersetzt. Dabei ging es nicht darum, eine schnelle Lösung vorwegzunehmen, sondern den Fokus auf das eigentliche Bedürfnis der Nutzer:innen zu schärfen.

Die größte Herausforderung bestand darin, die Balance zwischen Daten, Motivation und Alltagstauglichkeit zu finden.

Unsere How-Might-We-Frage sollte Raum für unterschiedliche Lösungsansätze lassen und gleichzeitig klar genug sein, um Entscheidungen zu lenken. Sie diente im weiteren Prozess als Orientierungspunkt, um immer wieder zu prüfen, ob eine Idee wirklich dabei hilft, Fitnessdaten verständlicher, unterstützender und motivierender zu gestalten.

Persona, User Journey & User Flow :

Um die Erkenntnisse greifbar zu machen, haben wir mit einer Persona gearbeitet, die typische Bedürfnisse, Unsicherheiten und Erwartungen rund um Fitness und Tracking widerspiegelt. Sie half uns dabei, Entscheidungen konsequent aus der Perspektive einer realen Nutzungssituation zu treffen.

Darauf aufbauend wurde ein konkretes Szenario entwickelt, das zeigt, wie die App im Alltag eingesetzt wird. Dieses Szenario machte deutlich, an welchen Stellen Orientierung, Vereinfachung und positive Rückmeldung besonders wichtig sind.

Der User Flow übersetzt diese Annahmen schließlich in eine klare Abfolge von Schritten. Er stellt sicher, dass Nutzer:innen jederzeit verstehen, wo sie sich befinden, welche Informationen relevant sind und wie sie ohne Umwege durch die App geführt werden.

Informationsarchitektur :

Um Inhalte klar zu strukturieren, haben wir die Sitemap entwickelt. Ziel war es, Informationen so anzuordnen, dass sie sich für Nutzer:innen logisch anfühlen und im Alltag schnell erfassbar sind.

Um ein besseres Verständnis dafür zu bekommen, wie Inhalte natürlich gruppiert werden, haben wir Card Sorting eingesetzt.Dabei wurde deutlich, welche Informationen zusammengehören, welche Priorität haben und wo Vereinfachung notwendig ist.

Diese Erkenntnisse flossen in die Sitemap und die grundlegende Struktur der App ein.

Designprinzipien & Design System :

Die Designprinzipien haben uns durch den gesamten Prozess begleitet und als Checkpoint gedient: Unterstützt dieses Design Verständnis, Orientierung und Motivation, oder erzeugt es eher Druck?

Auf dieser Basis entstand ein konsistentes Design System mit klaren Komponenten, Typografie-Regeln und wiederkehrenden UI-Patterns, damit die App sich über alle Screens hinweg ruhig und vertraut anfühlt.

Besonders im Umgang mit Fitnessdaten lag der Fokus darauf, Informationen verständlich zu strukturieren und so zu visualisieren, dass Nutzer:innen Fortschritt einordnen können, ohne sich bewertet zu fühlen.

Wireframes :

Die High-Fidelity Wireframes zeigen eine Fitness-App, in der nicht Daten, sondern deren Bedeutung im Mittelpunkt stehen. Statt viele Werte parallel zu präsentieren, sind Informationen klar priorisiert und auf wenige, verständliche Aussagen reduziert.

Trainings- und Aktivitätsdaten werden so dargestellt, dass Nutzer:innen schnell verstehen, wo sie stehen und was das für ihren Alltag heißt. Wichtige Aktionen und Zustände sind klar erkennbar, ohne dass sich die Screens technisch oder überladen anfühlen.

Das Ergebnis ist ein Konzept, das zeigt, wie Fitness-Tracking Orientierung geben kann, ohne zu kontrollieren oder Druck aufzubauen.

Learnings :

Rückblickend haben wir in der frühen Research-Phase den Fokus etwas zu stark auf Funktionen und Features gelegt.

Ein tieferes Verständnis dafür, wie und warum Menschen Fitness-Apps grundsätzlich nutzen, hätte den Einstieg erleichtert und einige Annahmen früher geklärt. Gleichzeitig waren die gewonnenen Daten konsistent genug, um darauf fundierte Entscheidungen aufzubauen.

Im weiteren Verlauf wurde deutlich, wie wichtig es ist, Probleme zunächst auf einer übergeordneten Ebene zu verstehen, bevor konkrete Lösungen entworfen werden.

Nicht jede Herausforderung lässt sich durch zusätzliche Funktionen lösen – oft liegt der größte Mehrwert in Reduktion, Klarheit und der richtigen Einordnung von Informationen.

Ein weiteres Learning war, dass Daten nur dann hilfreich sind, wenn sie in einen verständlichen Kontext gesetzt werden.

Erst durch bewusste Priorisierung und Vereinfachung wurde sichtbar, wie stark Gestaltung Einfluss darauf hat, ob Daten motivieren oder eher überfordern.

andere Projekte

UX/UI Design

FITSYNC

Konzept für eine personalisierte Fitness-App mit Fokus auf motivierende Workouts und Fortschritts-Tracking. Ziel: Bewegung zur Gewohnheit machen durch intuitive Bedienung und gamifizierte Elemente.

Year :

2025

Client :

Neue Fische & Spiced Academy Bootcamp

Project Duration :

3 Wochen

Herausforderung :

Viele Fitness-Apps sammeln eine große Menge an Daten, schaffen es aber nicht, diese verständlich und motivierend aufzubereiten. Statt Orientierung zu geben, wirken Zahlen, Diagramme und Statistiken oft abstrakt, überfordernd oder entmutigend.

Nutzer:innen wissen zwar, was sie getan haben, aber nicht, was das für sie bedeutet.

Die Herausforderung bestand darin, Daten so zu gestalten, dass sie unterstützen, einordnen und motivieren, statt Frust oder Druck zu erzeugen.

Ziel & Lösung :

Ziel des Projekts war es, Fitnessdaten in eine Form zu übersetzen, die leicht verständlich ist und sich gut anfühlt.

Die App sollte dabei helfen, Fortschritte wahrzunehmen und ein Gefühl für den eigenen Körper und den eigenen Rhythmus zu entwickeln.

Im Mittelpunkt stand nicht die Menge an Daten, sondern deren Bedeutung für den Alltag der Nutzer:innen.

Die Lösung ist ein Konzept für eine Fitness-Tracking-App, die Daten reduziert, einordnet und visuell klar aufbereitet. Statt komplexer Auswertungen stehen verständliche Visualisierungen und kleine, nachvollziehbare Impulse im Vordergrund.

So werden Daten zu einer Orientierungshilfe, die motiviert und begleitet, ohne zu überfordern oder zu bewerten.

Research :

Wir wollten besser verstehen, warum viele Fitness-Apps trotz zahlreicher Funktionen und gesammelter Daten langfristig nicht motivierend wirken. In Interviews und einer ergänzenden Umfrage zeigte sich schnell, dass Daten grundsätzlich als sinnvoll wahrgenommen werden, ihre Aufbereitung jedoch häufig überfordert oder frustriert.

Viele Nutzer:innen beschrieben, dass sie zwar Schritte, Trainingszeiten oder Aktivitätswerte sehen, aber Schwierigkeiten haben, diese für sich einzuordnen.

Statt Orientierung zu geben, bleiben Zahlen oft abstrakt oder vermitteln das Gefühl, nicht genug zu leisten, besonders an Tagen, an denen Bewegung nicht im Fokus steht.

Deutlich wurde außerdem der Wunsch nach klareren, reduzierten Darstellungen, die Fortschritt verständlich machen und sich an den individuellen Alltag anpassen.

Diese Erkenntnisse führten zu einem Perspektivwechsel: Weg von immer mehr Daten, hin zu einer verständlichen, unterstützenden Darstellung, die Motivation fördert statt Druck aufzubauen.

How Might We? :

Auf Basis der Research-Erkenntnisse haben wir die zentralen Probleme bewusst in eine offene Fragestellung übersetzt. Dabei ging es nicht darum, eine schnelle Lösung vorwegzunehmen, sondern den Fokus auf das eigentliche Bedürfnis der Nutzer:innen zu schärfen.

Die größte Herausforderung bestand darin, die Balance zwischen Daten, Motivation und Alltagstauglichkeit zu finden.

Unsere How-Might-We-Frage sollte Raum für unterschiedliche Lösungsansätze lassen und gleichzeitig klar genug sein, um Entscheidungen zu lenken. Sie diente im weiteren Prozess als Orientierungspunkt, um immer wieder zu prüfen, ob eine Idee wirklich dabei hilft, Fitnessdaten verständlicher, unterstützender und motivierender zu gestalten.

Persona, User Journey & User Flow :

Um die Erkenntnisse greifbar zu machen, haben wir mit einer Persona gearbeitet, die typische Bedürfnisse, Unsicherheiten und Erwartungen rund um Fitness und Tracking widerspiegelt. Sie half uns dabei, Entscheidungen konsequent aus der Perspektive einer realen Nutzungssituation zu treffen.

Darauf aufbauend wurde ein konkretes Szenario entwickelt, das zeigt, wie die App im Alltag eingesetzt wird. Dieses Szenario machte deutlich, an welchen Stellen Orientierung, Vereinfachung und positive Rückmeldung besonders wichtig sind.

Der User Flow übersetzt diese Annahmen schließlich in eine klare Abfolge von Schritten. Er stellt sicher, dass Nutzer:innen jederzeit verstehen, wo sie sich befinden, welche Informationen relevant sind und wie sie ohne Umwege durch die App geführt werden.

Informationsarchitektur :

Um Inhalte klar zu strukturieren, haben wir die Sitemap entwickelt. Ziel war es, Informationen so anzuordnen, dass sie sich für Nutzer:innen logisch anfühlen und im Alltag schnell erfassbar sind.

Um ein besseres Verständnis dafür zu bekommen, wie Inhalte natürlich gruppiert werden, haben wir Card Sorting eingesetzt.Dabei wurde deutlich, welche Informationen zusammengehören, welche Priorität haben und wo Vereinfachung notwendig ist.

Diese Erkenntnisse flossen in die Sitemap und die grundlegende Struktur der App ein.

Designprinzipien & Design System :

Die Designprinzipien haben uns durch den gesamten Prozess begleitet und als Checkpoint gedient: Unterstützt dieses Design Verständnis, Orientierung und Motivation, oder erzeugt es eher Druck?

Auf dieser Basis entstand ein konsistentes Design System mit klaren Komponenten, Typografie-Regeln und wiederkehrenden UI-Patterns, damit die App sich über alle Screens hinweg ruhig und vertraut anfühlt.

Besonders im Umgang mit Fitnessdaten lag der Fokus darauf, Informationen verständlich zu strukturieren und so zu visualisieren, dass Nutzer:innen Fortschritt einordnen können, ohne sich bewertet zu fühlen.

Wireframes :

Die High-Fidelity Wireframes zeigen eine Fitness-App, in der nicht Daten, sondern deren Bedeutung im Mittelpunkt stehen. Statt viele Werte parallel zu präsentieren, sind Informationen klar priorisiert und auf wenige, verständliche Aussagen reduziert.

Trainings- und Aktivitätsdaten werden so dargestellt, dass Nutzer:innen schnell verstehen, wo sie stehen und was das für ihren Alltag heißt. Wichtige Aktionen und Zustände sind klar erkennbar, ohne dass sich die Screens technisch oder überladen anfühlen.

Das Ergebnis ist ein Konzept, das zeigt, wie Fitness-Tracking Orientierung geben kann, ohne zu kontrollieren oder Druck aufzubauen.

Learnings :

Rückblickend haben wir in der frühen Research-Phase den Fokus etwas zu stark auf Funktionen und Features gelegt.

Ein tieferes Verständnis dafür, wie und warum Menschen Fitness-Apps grundsätzlich nutzen, hätte den Einstieg erleichtert und einige Annahmen früher geklärt. Gleichzeitig waren die gewonnenen Daten konsistent genug, um darauf fundierte Entscheidungen aufzubauen.

Im weiteren Verlauf wurde deutlich, wie wichtig es ist, Probleme zunächst auf einer übergeordneten Ebene zu verstehen, bevor konkrete Lösungen entworfen werden.

Nicht jede Herausforderung lässt sich durch zusätzliche Funktionen lösen – oft liegt der größte Mehrwert in Reduktion, Klarheit und der richtigen Einordnung von Informationen.

Ein weiteres Learning war, dass Daten nur dann hilfreich sind, wenn sie in einen verständlichen Kontext gesetzt werden.

Erst durch bewusste Priorisierung und Vereinfachung wurde sichtbar, wie stark Gestaltung Einfluss darauf hat, ob Daten motivieren oder eher überfordern.

andere Projekte

UX/UI Design

FITSYNC

Konzept für eine personalisierte Fitness-App mit Fokus auf motivierende Workouts und Fortschritts-Tracking. Ziel: Bewegung zur Gewohnheit machen durch intuitive Bedienung und gamifizierte Elemente.

Year :

2025

Client :

Neue Fische & Spiced Academy Bootcamp

Project Duration :

3 Wochen

Herausforderung :

Viele Fitness-Apps sammeln eine große Menge an Daten, schaffen es aber nicht, diese verständlich und motivierend aufzubereiten. Statt Orientierung zu geben, wirken Zahlen, Diagramme und Statistiken oft abstrakt, überfordernd oder entmutigend.

Nutzer:innen wissen zwar, was sie getan haben, aber nicht, was das für sie bedeutet.

Die Herausforderung bestand darin, Daten so zu gestalten, dass sie unterstützen, einordnen und motivieren, statt Frust oder Druck zu erzeugen.

Ziel & Lösung :

Ziel des Projekts war es, Fitnessdaten in eine Form zu übersetzen, die leicht verständlich ist und sich gut anfühlt.

Die App sollte dabei helfen, Fortschritte wahrzunehmen und ein Gefühl für den eigenen Körper und den eigenen Rhythmus zu entwickeln.

Im Mittelpunkt stand nicht die Menge an Daten, sondern deren Bedeutung für den Alltag der Nutzer:innen.

Die Lösung ist ein Konzept für eine Fitness-Tracking-App, die Daten reduziert, einordnet und visuell klar aufbereitet. Statt komplexer Auswertungen stehen verständliche Visualisierungen und kleine, nachvollziehbare Impulse im Vordergrund.

So werden Daten zu einer Orientierungshilfe, die motiviert und begleitet, ohne zu überfordern oder zu bewerten.

Research :

Wir wollten besser verstehen, warum viele Fitness-Apps trotz zahlreicher Funktionen und gesammelter Daten langfristig nicht motivierend wirken. In Interviews und einer ergänzenden Umfrage zeigte sich schnell, dass Daten grundsätzlich als sinnvoll wahrgenommen werden, ihre Aufbereitung jedoch häufig überfordert oder frustriert.

Viele Nutzer:innen beschrieben, dass sie zwar Schritte, Trainingszeiten oder Aktivitätswerte sehen, aber Schwierigkeiten haben, diese für sich einzuordnen.

Statt Orientierung zu geben, bleiben Zahlen oft abstrakt oder vermitteln das Gefühl, nicht genug zu leisten, besonders an Tagen, an denen Bewegung nicht im Fokus steht.

Deutlich wurde außerdem der Wunsch nach klareren, reduzierten Darstellungen, die Fortschritt verständlich machen und sich an den individuellen Alltag anpassen.

Diese Erkenntnisse führten zu einem Perspektivwechsel: Weg von immer mehr Daten, hin zu einer verständlichen, unterstützenden Darstellung, die Motivation fördert statt Druck aufzubauen.

How Might We? :

Auf Basis der Research-Erkenntnisse haben wir die zentralen Probleme bewusst in eine offene Fragestellung übersetzt. Dabei ging es nicht darum, eine schnelle Lösung vorwegzunehmen, sondern den Fokus auf das eigentliche Bedürfnis der Nutzer:innen zu schärfen.

Die größte Herausforderung bestand darin, die Balance zwischen Daten, Motivation und Alltagstauglichkeit zu finden.

Unsere How-Might-We-Frage sollte Raum für unterschiedliche Lösungsansätze lassen und gleichzeitig klar genug sein, um Entscheidungen zu lenken. Sie diente im weiteren Prozess als Orientierungspunkt, um immer wieder zu prüfen, ob eine Idee wirklich dabei hilft, Fitnessdaten verständlicher, unterstützender und motivierender zu gestalten.

Persona, User Journey & User Flow :

Um die Erkenntnisse greifbar zu machen, haben wir mit einer Persona gearbeitet, die typische Bedürfnisse, Unsicherheiten und Erwartungen rund um Fitness und Tracking widerspiegelt. Sie half uns dabei, Entscheidungen konsequent aus der Perspektive einer realen Nutzungssituation zu treffen.

Darauf aufbauend wurde ein konkretes Szenario entwickelt, das zeigt, wie die App im Alltag eingesetzt wird. Dieses Szenario machte deutlich, an welchen Stellen Orientierung, Vereinfachung und positive Rückmeldung besonders wichtig sind.

Der User Flow übersetzt diese Annahmen schließlich in eine klare Abfolge von Schritten. Er stellt sicher, dass Nutzer:innen jederzeit verstehen, wo sie sich befinden, welche Informationen relevant sind und wie sie ohne Umwege durch die App geführt werden.

Informationsarchitektur :

Um Inhalte klar zu strukturieren, haben wir die Sitemap entwickelt. Ziel war es, Informationen so anzuordnen, dass sie sich für Nutzer:innen logisch anfühlen und im Alltag schnell erfassbar sind.

Um ein besseres Verständnis dafür zu bekommen, wie Inhalte natürlich gruppiert werden, haben wir Card Sorting eingesetzt.Dabei wurde deutlich, welche Informationen zusammengehören, welche Priorität haben und wo Vereinfachung notwendig ist.

Diese Erkenntnisse flossen in die Sitemap und die grundlegende Struktur der App ein.

Designprinzipien & Design System :

Die Designprinzipien haben uns durch den gesamten Prozess begleitet und als Checkpoint gedient: Unterstützt dieses Design Verständnis, Orientierung und Motivation, oder erzeugt es eher Druck?

Auf dieser Basis entstand ein konsistentes Design System mit klaren Komponenten, Typografie-Regeln und wiederkehrenden UI-Patterns, damit die App sich über alle Screens hinweg ruhig und vertraut anfühlt.

Besonders im Umgang mit Fitnessdaten lag der Fokus darauf, Informationen verständlich zu strukturieren und so zu visualisieren, dass Nutzer:innen Fortschritt einordnen können, ohne sich bewertet zu fühlen.

Wireframes :

Die High-Fidelity Wireframes zeigen eine Fitness-App, in der nicht Daten, sondern deren Bedeutung im Mittelpunkt stehen. Statt viele Werte parallel zu präsentieren, sind Informationen klar priorisiert und auf wenige, verständliche Aussagen reduziert.

Trainings- und Aktivitätsdaten werden so dargestellt, dass Nutzer:innen schnell verstehen, wo sie stehen und was das für ihren Alltag heißt. Wichtige Aktionen und Zustände sind klar erkennbar, ohne dass sich die Screens technisch oder überladen anfühlen.

Das Ergebnis ist ein Konzept, das zeigt, wie Fitness-Tracking Orientierung geben kann, ohne zu kontrollieren oder Druck aufzubauen.

Learnings :

Rückblickend haben wir in der frühen Research-Phase den Fokus etwas zu stark auf Funktionen und Features gelegt.

Ein tieferes Verständnis dafür, wie und warum Menschen Fitness-Apps grundsätzlich nutzen, hätte den Einstieg erleichtert und einige Annahmen früher geklärt. Gleichzeitig waren die gewonnenen Daten konsistent genug, um darauf fundierte Entscheidungen aufzubauen.

Im weiteren Verlauf wurde deutlich, wie wichtig es ist, Probleme zunächst auf einer übergeordneten Ebene zu verstehen, bevor konkrete Lösungen entworfen werden.

Nicht jede Herausforderung lässt sich durch zusätzliche Funktionen lösen – oft liegt der größte Mehrwert in Reduktion, Klarheit und der richtigen Einordnung von Informationen.

Ein weiteres Learning war, dass Daten nur dann hilfreich sind, wenn sie in einen verständlichen Kontext gesetzt werden.

Erst durch bewusste Priorisierung und Vereinfachung wurde sichtbar, wie stark Gestaltung Einfluss darauf hat, ob Daten motivieren oder eher überfordern.

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